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Leitlinien

Behandlungsleitlinien der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) dienen der ärztlichen Orientierung im Hinblick auf eine angemessene medizinische Behandlung und deren wirtschaftliche Durchführung im klinischen Kontext. Grundlage für die Erstellung sind aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, sowie Erfahrungen mit Verfahren, die sich in der Praxis bewährt haben.

Da neben Wirksamkeitsfaktoren auch wirtschaftliche Aspekte Einfluss auf die Erstellung einer Behandlungsleitlinie haben, werden damit auch die wesentlichen Strukturen des Gesundheitssystems gestaltet.
Leitlinien werden in wiederkehrenden Revisionsverfahren an den aktuellen Stand von Praxis und Forschung angepasst.

Eine Arbeitsgruppe der Bundesarbeitsgemeinschaft Künstlerische Therapie bemüht sich seit 2002 im Rahmen aktuell anstehender Revisionsverfahren um Implementierung Künstlerischer Therapien, da nur so eine systematische Integration der Behandlungsmethoden Künstlerischer Therapien im medizinisch Kontext gewährleistet werden kann. Im Antragsverfahren zur Aufnahme der Künstlerischen Therapien in die jeweilige Leitlinie ist, neben einem Empfehlungsschreiben, eine Begründung mit Nachweis der Wirksamkeit nach Evidence based Medicine (EbM) Kriterien bereitzustellen.


In unserem Mitgliederbereich führen wir sog. S3-Leitlinien auf (inkl. Wortlaut der Aufnahme und Liste der berücksichtigten Wirksamkeitsnachweise), in denen aufgrund intensiver Bemühungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Künstlerischer Therapien (BAG KT) mindestens eine Fachrichtung der Künstlerischen Therapien erwähnt wird. Diese S3-Leitlinien sind methodisch auf höchstem Niveau einzuordnen.



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